Protest-Kundgebung zur Erörterung der Wiesenhof-Pläne

In Königs Wusterhausen, Ortsteil Niederlehme, will Wiesenhof die Kapazitäten des Schlachthofs deutlich erweitern. Zahlreiche GegnerInnen sowie fünf anerkannte Umweltschutzverbände Brandenburgs haben Einwendungen gegen die Erweiterung eingereicht. Die Erörterung dieser Einwendungen findet am 30. März 2017 ab 10:00 Uhr im Eventcenter Königs Wusterhausen statt. Das Bündnis Tierfabriken-Widerstand und die Bürgerinitiative KW stinkts laden dazu ein, 9 – 10 Uhr vor dem Eventcenter im Rahmen einer Kundgebung gegen die mögliche Genehmigung der Pläne, die mit Tierausbeutung und Umweltzerstörung einhergehen, zu protestieren.

 

Was: Protest-Kundgebung gegen die Wiesenhof-Pläne in Königs Wusterhausen

Wann: 30. März 2017, 9:00-10:00 Uhr

Wo: Eingang des Eventcenters Königs Wusterhausen, Maxim-Gorki-Straße/Storkower Straße

 

Königs Wusterhausen, 20.03.2017: Wiesenhof will Kapazitäten des Schlachthofs am Standort Niederlehme von 190 Tonnen Lebendgewicht pro Tag auf 352 Tonnen pro Tag erhöhen. Seit Bekanntwerden der Pläne im Oktober 2016 hat das Bündnis Tierfabriken-Widerstand zusammen mit weiteren Akteuren gegen dieses Vorhaben erfolgreich mobil gemacht. Die fünf großen anerkannten Umweltschutzverbände Brandenburgs (BUND, NABU, Grüne Liga, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Naturfreunde Brandenburg), Mitglieder der Bürgerinitiative KW stinkts sowie zahlreiche direkt betroffene AnwohnerInnen und weitere GegnerInnen aus ganz Deutschland haben Einwendungen eingereicht.  „Dies ist ein starkes Zeichen dafür, dass solche Pläne von einem Großteil der Gesellschaft nicht gewollt sind“, meint Sandra Franz vom Bündnis Tierfabriken-Widerstand, das sich seit Jahren gegen Neubauten und Erweiterungen von Tierfabriken in Ostdeutschland einsetzt.

 

„Wir fordern die Genehmigungsbehörde verantwortungsbewusst alle Fakten zu prüfen und gewissenhaft zu entscheiden, ob die Erweiterung genehmigt werden sollte“, ergänzt Gudrun Eichler von der Bürgerinitiative KW stinkts.  „Sollte die Genehmigung erteilt werden, werden wir mit weiteren öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie Demonstrationen und mit juristischen Mitteln das Wiesenhof-Vorhaben verhindern.“

 

Pressekontakt u.a.:

Sandra Franz, Tel: 01752855271, E-Mail: kontakt@tierfabriken-widerstand.org

https://tierfabriken-widerstand.org/protest-kundgebung-zur-eroerterung-der-wiesenhof-plaene-in-koenigs-wusterhausen/

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